Sie wohnen in einer Wohnung und Ihre Katze hat keinen Freigang? Ihre Katze langweilt sich drinnen zu Tode? Keine Sorge, wir haben die Lösung. Mit der Katze an der Leine spazieren zu gehen ist durchaus möglich, wenn Sie ein paar Regeln beherzigen und sich das passende Katzenzubehör besorgen.
Wie so oft bei Katzen kann das Training etwas dauern, aber es lohnt sich. Wir geben Ihnen alle Tipps und Tricks, damit Sie endlich mit Ihrem Liebling an die frische Luft gehen können.
Hochwertige Ausrüstung und ihre richtige Anwendung
Das Katzengeschirr, das passende Zubehör

Warum ein Katzengeschirr? Weil das Geschirr das Gewicht besser verteilt (ähnlich wie manche Leinen, die nach demselben Prinzip funktionieren) und so das Verletzungsrisiko senkt. Das gilt übrigens auch für Hunde.
Hier ein Beispiel für ein Geschirr, das Komfort und Sicherheit Ihres Tieres optimal verbindet: Katzengeschirr mit Leine. Diesen Punkt sollten Sie wirklich nicht unterschätzen. Wird eine klassische Leine nur am Hals befestigt, drohen Verletzungen der Halswirbel, der Luftröhre und des Kehlkopfs. Es ist unerlässlich, dass Sie mit Ihrem Vierbeiner ganz entspannt spazieren gehen können.
Wie legt man einer Katze ein Geschirr an? So gewöhnen Sie sie an die neue Ausrüstung
Das Training braucht Zeit, damit es sanft verläuft. Im ersten Schritt gewöhnen Sie die Katze an das Geschirr. Lassen Sie es ein paar Tage auf dem Boden liegen, damit Ihre Katze daran schnuppern und ihren Geruch darauf hinterlassen kann.
Danach legen Sie ihr das Geschirr ohne Leine an, damit sie sich ein paar Minuten daran gewöhnt, es auf dem Rücken zu tragen. Belohnen Sie sie nach dem Abnehmen mit ein paar Leckerlis. Ein Tipp: Legen Sie ihr das Geschirr direkt vor dem Füttern an, dann vergisst sie, dass sie diese seltsame Ausrüstung trägt. Die leckeren Kroketten, die Sie ihr geben, sind viel interessanter!
Wiederholen Sie die Übung, bis Ihre Katze nicht mehr versucht, das Geschirr abzustreifen. Dann ist sie bereit für den nächsten Schritt!

Die Katzenleine, ein unverzichtbares Zubehör
Manche Leinen, wie die aus unserer Zubehör-Kollektion, sind speziell für Katzen entwickelt. Am besten wählen Sie eine eher lange und leichte Leine. Sie darf die Bewegungsfreiheit der Katze nicht einschränken.
Sobald Sie die Leine haben, befestigen Sie sie am Geschirr und lassen sie hinter der Katze herschleifen. Ziel ist, dass sie sich zunächst an die Leine gewöhnt, ohne dass Druck auf ihren Körper entsteht. Im nächsten Schritt nehmen Sie die Leine in die Hand, ohne zu ziehen, und lassen sich in die Richtung führen, die Ihre Katze einschlagen möchte.
Wenn sie sich wohler fühlt, können Sie Ihre Katze anschließend selbst führen. Belohnen Sie sie bei jedem Schritt mit Streicheleinheiten oder Leckerlis.
So gelingt der Spaziergang mit der Katze an der Leine
Herrchen und Frauchen dürfen das Training weder erzwingen noch überstürzen

Geben Sie ihr bei jedem Schritt so viel Zeit, wie sie braucht, und zwingen Sie Ihre Katze nie zu etwas, das sie nicht möchte, das ist kontraproduktiv.
Katzen haben nämlich ein sensorisches Gedächtnis: Verbinden sie eine Erfahrung mit einem schlechten Moment, kann sie das blockieren, wenn sie später wieder in dieselbe Situation kommen.
Katzen sind von Natur aus ängstlich und können durch die Außenwelt gestresst werden. Gehen Sie behutsam vor und zwingen Sie sie nicht, draußen zu bleiben, sonst hat sie beim nächsten Mal Angst, wieder hinauszugehen.
Wohin mit der Katze? Umgebung und Ort sind wichtig
Meiden Sie zu laute Orte und wählen Sie möglichst eine Uhrzeit, zu der wenig Menschen unterwegs sind. Das kann für unsere Fellknäuel stressig sein. Ein Park, ein Balkon oder ein Garten ist ideal! Wenn Sie merken, dass sie sich wohlfühlt und Gefallen daran findet, können Sie Abwechslung hineinbringen und sie an andere Orte mitnehmen.

Bei den ersten Ausflügen sollten Sie die Leine kurz einstellen. Die meisten Leinen lassen sich in der Länge verstellen.
Entspannt mit der Katze spazieren gehen und ihren Komfort respektieren
Gerät sie in eine stressige Situation und will flüchten, ziehen Sie niemals an der Leine, sondern nehmen Sie sie lieber behutsam auf den Arm. Das Ziehen an der Leine ist unangenehm für sie und kann sie noch mehr stressen.
Beim ersten Spaziergang bleiben Sie besser nur kurz draußen, 5 Minuten sind völlig ausreichend. Lieber mit einem positiven Erlebnis enden, ohne zu lange draußen zu bleiben, als 20 Minuten unterwegs zu sein und mit einer panischen Katze heimzukehren. Wie bereits erwähnt, ist das sensorische Gedächtnis sehr wichtig: Ihre Katze soll den Spaziergang mit etwas Angenehmem verbinden. Sparen Sie nicht an Leckerlis!
Mit jedem Ausflug können Sie die Dauer schrittweise verlängern. Wir raten davon ab, die Leine abzunehmen. Auch wenn Ihr Tier völlig entspannt wirkt, bleibt es unberechenbar und kann jederzeit weglaufen, wenn es etwas sieht, das ihm Angst macht oder das es jagen möchte. Ein ausbruchsicheres Katzengeschirr gibt Ihnen hier zusätzliche Sicherheit.

Mit der Katze spazieren gehen: eine Aktivität, die sich lohnt!
Bei Chic et Chat empfehlen wir diese Aktivität wirklich, denn sie schenkt Ihnen einzigartige Momente mit Ihrem Haustier. Wenn Sie unsere Tipps beherzigen, wird die Erfahrung positiv und Sie werden begeistert sein!
Schauen Sie gerne in unserem Shop für Katzenzubehör vorbei, um die passende Ausrüstung für Ihren Stubentiger zu finden!
Wir hoffen, dieser Artikel hat Ihnen gefallen und weitergeholfen, und wünschen Ihnen fröhliche und unvergessliche Spaziergänge mit Ihrem kleinen Liebling!
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