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Wie füttert man ein Kitten richtig?

Comment nourrir un chaton ?

Die Ernährung eines Kittens verläuft in zwei Phasen: die Zeit, in der es bis zum Alter von etwa zwei Monaten von der Mutter gesäugt wird, und die Zeit nach dem Absetzen. Normalerweise sollte ein Kitten bis zur 10. Lebenswoche bei seiner Mutter bleiben, damit es sich psychisch gut entwickeln kann. Das Absetzen erfolgt dann ganz sanft. Holen Sie jedoch ein Kitten zu sich, das sehr früh von seiner Mutter getrennt wurde, müssen Sie beim Füttern einiges beachten. Hier erfahren Sie, wie Sie ein Kitten richtig füttern.

Kitten füttern mit Milch

In den ersten Lebenswochen können Sie die kleine Katze noch nicht mit Kittenfutter füttern. Ihre Nahrung besteht, unabhängig von der Rasse, im Wesentlichen aus Milch. Sie deckt den gesamten Energiebedarf des Kittens. Doch diese Art der Fütterung ist nicht ganz so einfach.

 

Die richtige Milch für Ihr Kitten

Wählen Sie unbedingt eine spezielle Kittenmilch, um Ihre kleine Katze zu füttern. Sie können sie auch selbst herstellen. Dafür brauchen Sie:

  • Vollmilch (600 ml),

  • Sahne mit etwa 12 % Fett (200 g) und

  • Eigelb (1).

Alles verrühren, und schon haben Sie eine Übergangsmilch, bis Sie die passende Aufzuchtmilch gekauft haben. In dieser Mischung sind nämlich einige Bestandteile in zu geringer Menge enthalten. Das gilt vor allem für Mineralstoffe und Vitamine, die nur eine speziell auf Kitten abgestimmte Milch Ihrem Tier liefern kann.

 

Kitten füttern: Anzahl der Mahlzeiten und Mengen

Wie oft Sie Ihr Kitten täglich füttern und wie viel Milch es bekommt, sind wichtige Faktoren. Sie hängen meist vom Alter und von der verwendeten Milch ab. Grundsätzlich geben Sie in der ersten Woche 8 Mahlzeiten pro Tag. In der zweiten Woche sind es 6, in der dritten 5 Mahlzeiten täglich. In der vierten Woche braucht das Kitten 4 Mahlzeiten am Tag. Danach können Sie bis zum Absetzen bei 4 Mahlzeiten bleiben oder auf 3 reduzieren. Verteilen Sie die Mahlzeiten in regelmäßigen Abständen über 24 Stunden.

Zur täglichen Milchmenge: Für ein Kitten mit 100 g reichen in der ersten Woche 13 ml pro Tag. Ab der zweiten Woche geben Sie 17 ml, in der dritten 20 ml pro Tag. Ab der vierten Woche braucht es schließlich 22 ml täglich. Bei Aufzuchtmilch vom Tierarztbedarf hängt die Menge von der jeweiligen Milch ab und steht meist auf der Verpackung. Zwingen Sie Ihr Tier aber niemals zum Trinken: Es nimmt sich die Menge, die es braucht. Steigern Sie die Menge lieber nach und nach. Geben Sie in den ersten Tagen nur wenig und erhöhen Sie dann schrittweise. Frisst das Kitten zu viel, ist sein Magen übervoll und es kann die Nahrung nur schwer verdauen.

 

So füttern Sie Ihr Kitten richtig

In den ersten Wochen kann das Kitten die Milch noch nicht selbst auflecken. Sie müssen es daher mit der Flasche füttern. Oft liegt eine Flasche der Aufzuchtmilch bereits bei. Das Loch im Sauger sollte klein sein, sonst fließt die Milch zu schnell und das Kitten kann nur schwer schlucken. Es verschluckt sich dann leicht, was zu Lungenproblemen führen kann. Um das zu vermeiden, können Sie mit einer Nadel mehrere kleine Löcher in den Sauger stechen. So tropft die Milch nur leicht heraus, wenn Sie die Flasche umdrehen.



Das Kitten muss selbst saugen, was ihm anfangs schwerfallen kann. Drücken Sie trotzdem nicht auf die Flasche, um das Trinken zu beschleunigen, sonst verschluckt es sich. Kontrollieren Sie aber zwischendurch, ob die Löcher nicht durch ein Klümpchen verstopft sind. Die Milch sollte lauwarm sein. Reinigen Sie die Flasche außerdem nach jedem Gebrauch gründlich.

 

Das Absetzen des Kittens

Ab der 3. Woche können Sie dem Kitten schon etwas feste Nahrung anbieten. Beim Absetzen geht es nämlich darum, von reiner Milchnahrung auf gemischte Kost umzustellen. Meist probiert das Kitten, was Sie ihm anbieten. Sie können zum Beispiel die Milch mit etwas fester Nahrung zu einem recht flüssigen Brei vermischen. Diesen bieten Sie ihm in einem flachen Napf an. Will es nicht probieren, geben Sie etwas Brei auf Ihre Finger oder streichen Sie ihn an seine Lefzen und lassen Sie es ablecken. Sobald es den Brei frisst, verringern Sie die Milchmenge nach und nach, bis Sie ganz darauf verzichten.

Ein abruptes Absetzen kann Verdauungsprobleme wie Durchfall verursachen. Beginnen Sie deshalb am besten im Alter von 4 bis 5 Wochen damit. Ab diesem Zeitpunkt deckt die Milch nicht mehr den gesamten Wachstumsbedarf des Tieres. Außerdem entdeckt es mit Begeisterung neues Futter.

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